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Shigeru Miyamoto möchte, dass Nintendo so groß wird wie Disney, aber besorgte Eltern machen es schwierig

Mastermind Miyamoto über Marios Stellung in der Welt und wie man Disney ebenbürtig wird.

Nikkei hat einen interessanten Artikel über den Nintendo-Designer Shigeru Miyamoto herausgebracht. Darin werden einige interessante Themen angesprochen: Unter Anderem Mario und die Herausforderung, sich Disney zu stellen.

Was Mario betrifft, schreibt Nikkei, dass sich Miyamotos „kreative Richtung geändert hat“. Während er in der Vergangenheit versucht hat „eine gewisse Konsistenz zu wahren“, versucht er nun „Mario nicht zu starr zu entwerfen und ihm die Freiheit zu geben, verschiedene Charakterszenarien zu erforschen“. Miyamoto merkte an, dass er „mehr daran interessiert ist, einem größeren Publikum größere Möglichkeiten zu bieten, das Franchise zu genießen“.

Miyamoto glaubt, dass Mario sowohl in Bezug auf den kulturellen Einfluss als auch auf den finanziellen Erfolg gegen Mickey Mouse bestehen kann. So heißt es bei Nikkei: „Er glaubt, dass er noch einen langen Weg vor sich hat, bis Mario so tief in der globalen Psyche verwurzelt ist wie Mickey – eine Reise, die Generationen dauern kann.“ Miyamoto sieht auch ein Problem bei den Eltern, die Gaming als Option zur Unterhaltung ihrer Kinder akzeptieren müssen:

Viele Eltern wollen ihre Kinder davon abhalten, Videospiele zu spielen. Aber die gleichen Eltern haben kein Problem damit, ihnen zu erlauben, Disney-Filme zu sehen. Wir können [Disney] nicht ernsthaft herausfordern, es sei denn, die Eltern fühlen sich wohl, wenn ihre Kinder Nintendo spielen.

Miyamoto schloss sein Interview mit Nikkei mit der Aussage, dass er „weiterhin versuchen wird, etwas Neues zu schaffen, das Menschen auf der ganzen Welt ein Lächeln bringt, ohne sich zu sehr auf das zu konzentrieren, was wir bereits geschaffen haben“.

Quelle: nineverything